Wohngebäudeversicherung
Mit einer Wohngebäudeversicherung können Hausbesitzer ihre Immobilie am besten gegen Risiken wie
Feuer, Sturm, Hagel und Leitungswasser absichern. Die finanziellen Folgen durch eventuelle Beschädigung
oder totale Zerstörung sind meist enorm. Die Wohngebäudeversicherung leistet im Schadensfall finanzielle
Hilfe bei Reparaturen und für den Wiederaufbau.
Versichert sind alle Gebäudebestandteile, das sind im Außenbereich die Wände, das Dach sowie die Fenster
und im Innenbereich Treppen, Fußböden und Einbauschränke. Im Versicherungsumfang enthalten ist auch
Gebäudezubehör. Dazu zählen u.a. Klingeln, Briefkästen und Satellitenanlagen. Der Versicherungsschutz gilt
auch für sonstige Gebäude- und Grundstücksbestandteile, so beispielsweise Garagen, Carports, Terrassen,
Zäune und Gehwege.

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Die Höhe der Versicherungsprämie orientiert sich zum einen an der Gebäudeklasse und zum anderen an der
Versicherungsregion. Im Bereich der Hausklassen unterscheiden Versicherer zwischen Häusern in massiver
Bauweise, die preiswerter versichert werden bis hin zu Fertighäusern ohne feuerhemmende Verkleidung,
die entsprechend teurer in der Versicherung sind.
Ein weiterer Faktor sind so genannte Risikogebiete, die für ganz Deutschland ausgewiesen sind. Elementar-
schäden, die z.B. durch Erdbeben, eine Lawine, einen Erdrutsch oder durch Überschwemmungen entstehen,
sind in der normalen Wohngebäudeversicherung nicht eingeschlossen.
Fast alle Versicherungsunternehmen bieten allerdings die Möglichkeit, diese Risiken durch eine Extra-Police
zusätzlich zu versichern. Generell keinen Schutz gibt es für Schäden im Kriegsfalle, bei Unruhen oder beim
Absturz eines Flugzeuges. Alle Versicherungen schließen eine grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz in ihren
Versicherungsbedingungen aus. Da die Leistungen und Prämien bei der Wohngebäudeversicherung teil-
weise stark variieren, empfiehlt sich immer ein Versicherungsvergleich.
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