Der Rahmenkredit wird je nach Bonität des Kunden individuell durch die Banken vergeben. Obwohl er in seinem Konzept dem Dispositionskredit ähnelt, stellt er in den meisten Fällen eine kostengünstigere Variante als der Dispokredit dar.
Aus diesem Grund sollte man, wenn man unerwartet in die “roten Zahlen” auf seinem Girokonto gerät, die Inanspruchnahme eines Ratenkredites ins Auge fassen. Die meisten Banken sind bereit, den Dispokredit in einen Rahmenkredit oder auch in einen “normalen” Ratenkredit umzuwandeln.
In den meisten Fällen wird der Rahmenkredit in einer Höhe von 2.000,- bis etwa 40.000,-Euro gewährt. Schon vor Inanspruch-
nahme des Rahmenkredites vereinbaren Bank und Kunde die Höhe der monatlichen Raten. In den meisten Fällen beträg der monatliche Rückzahlungsbetrag zwischen 2 und 5 Prozent des tatsächlich genutzten Kreditvolumens.
Ein Beispiel: Ein Kunde verfügt über einen Rahmenkredit in Höhe von 10.000,- Euro. Er nimmt davon aber nur 5.000,- Euro tatsächlich in Anspruch, etwa zum Ausgleich des Girokontos. Seine monatliche
Rückzahlung würde dann zwischen 100,- und 250,- Euro betragen, je nachdem, was bei Abschluss des Rahmenkredites vereinbart wurde.
Selbstverständlich kann man den Rahmenkredit jederzeit komplett zurückzahlen, etwa bei einer Erbschaft oder einem Lottogewinn.