Kreditblog von Maxxkredit

Kredit – Geld – Finanzen

Archiv für November, 2008

Kreditvergleich

Sonntag 30. November 2008 von admin

Für viele kreditsuchende Kunden ist der Weg zu ihrer Hausbank die einfachste Variante. Man ist bekannt, schon seit vielen Jahren Kunde und erhofft sich dadurch natürlich die besten Konditionen. Doch aufgepasst: viele Hausbanken bieten für ihre Kunden nicht die erhofft guten Zinssätze, ein Kreditvergleich findet in dem Sinne nicht statt !! Sehr oft erhält der Kunde zusätzlich zu seinem Kredit noch “Nebenprodukte”, welche den Kredit erheblich verteuern.

Bausparverträge oder Lebens- und Rentenversicherungen mit abzuschliessen gehört zur gängigen Praxis vieler Hausbanken. Es empfiehlt sich in jedem Fall ein Vergleich der Kreditkonditionen. Unabhängige Kreditvermittlungsgesellschaften, welche schon seit vielen Jahren am Markt tätig sind, haben die Möglichkeit, kostenfrei die günstigsten Angebote für Kunden zu vergleichen und das passende Kreditprodukt auszuwählen.

Einige dieser seriösen und unabhängigen Kreditvermittler mit Kreditvergleich sind Maxxkredit, Boncredit und Creditolo. Durch jahrelange Zusammenarbeit mit vielen in- und ausländischen Großbanken werden hier die optimalen Kreditbedingungen für jeden einzelnen Kunden ermittelt.

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Arbeitgeberdarlehen

Freitag 28. November 2008 von admin

Ein Arbeitgeberdarlehen stellt eine spezielle Form eines Kredites dar. Dabei gewährt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer ein Darlehen, welches in der Regel für den Kreditnehmer kosten- und zinsgünstiger ist.

Dem Darlehensnehmer entstehen dabei auch keine der von den Banken sonst erhobenen Nebenkosten wie zum Beispiel Bearbeitungsgebühren und Restschuldversicherungskosten. Die Rückzahlung des Darlehens erfolgt  in vorher festgelegten monatlichen Raten. In der Regel werden diese Raten direkt vom Nettolohn des Arbeitnehmers einbehalten.

Arbeitgeberdarlehen werden jedoch nicht an alle Arbeitnehmer vergeben. Viele Arbeitgeber gewähren diese Darlehen nur langjährigen verdienten Mitarbeitern. Der grösste Vorteil für den Arbeitgeber liegt dabei natürlich darin, dass er durch diesen Vertrauensbeweis gute Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen bindet.

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Kredit für Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger

Dienstag 25. November 2008 von admin

Immer öfter werden, gerade durch private Kreditvermittlungs-gesellschaften, Kredite für Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger angeboten. Gerade diese Gruppe von Menschen befindet sich sehr oft in finanziellen Nöten, was diese Vermittler gnadenlos ausnutzen.

In den meisten Fällen erhalten die anfragenden Kunden Stapel von Unterlagen, welche sie nur unterschreiben müssen. Sehr oft müssen dafür im Vorfeld Nachnahmegebühren von bis zu mehreren Hundert Euro bezahlt werden. Bei den Unterlagen, welche den Kunden dann zugeschickt werden, handelt es sich dann um „Restschuld- und Unfallversicherungen“, Beitrittserklärungen zu Wohnungsgenossenschaften, Haftpflichtversicherungen und Mitgliedschaften in dubiosen anderen Gesellschaften.

Die dabei zu entrichtenden Beiträge belaufen sich sehr oft im dreistelligen Bereich. Durch immer wieder neue Versprechungen und Hinhaltetaktiken gelingt es, die Kunden so lange still zu halten, bis die Widerrufsfristen verstrichen sind. Danach kommt dann immer die Mitteilung, dass „man leider derzeit dem Kreditwunsch nicht entsprechen kann.“

Was bleibt sind hohe Kosten, Ärger mit den neuen Versicherungen und die Erkenntnis, wieder einmal hereingefallen zu sein. Dabei ist es ganz einfach:

Kredite für Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger gibt es nicht !!

Egal was Ihnen versprochen wird, fallen Sie nicht darauf herein. Banken und andere Geldinstitute verleihen kein Geld an jemanden, der keine Sicherheiten hat. Als Sicherheiten zählen in diesem Falle nur Einkommen aus Arbeit oder Rente, keine Ersatzleistungen wie Arbeitslosengeld und/oder Sozialleistungen.

Maxxkredit kämpft seit Jahren gegen diese unseriösen Anbieter. Wenn Sie uns in unserem Kampf gegen diese schwarzen Schafe unterstützen wollen, schreiben Sie uns und teilen uns Ihre schlechten Erfahrungen mit Name und Anschrift dieser Vermittler mit. Wir scheuen uns nicht, Ihre Meinungen in unserem Kreditblog zu veröffentlichen.

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Kredit-Restschuldversicherung

Montag 10. November 2008 von admin

Wer kennt das nicht – erst bekommt man von seiner Bank einen kostengünstigen Kredit zugesagt und plötzlich enthält dieser einen hohen Kostenanteil für eine Restschuldversicherung. Die Restschuldversicherung setzt sich meistens aus drei Positionen zusammen :

  • -          Absicherung gegen Tod
  • -          Absicherung gegen Arbeitsunfähigkeit
  • -          Absicherung gegen Arbeitslosigkeit

Eine Kombination aller drei Elemente ist eigentlich für die meisten Kunden, welche Arbeitnehmer sind,  unerschwinglich. Das Problem: viele Banken bestehen auf einer Restschuldversicherung. Als Kunde ist man da natürlich im Zugzwang. Lehnt man die Versicherung ab, muss die Bank den Kredit nicht genehmigen, obwohl diese Art Koppelgeschäft in Deutschland eigentlich nicht erlaubt ist.

Weiterhin, und das ist den meisten Kunden nicht bewusst, wird der Beitrag für die Restschuldversicherung dem Nettokreditbetrag aufgeschlagen. Auf diesen Gesamtbetrag erhebt die Bank dann die Bearbeitungsgebühren und Zinsen. Die monatlichen Raten werden natürlich dadurch sehr hoch.

Eine Alternative ist der Abschluss einer separaten Restschuldversicherung. Diese wird, wie eine normale Versicherung, in monatlichen Raten vom Girokonto abgebucht. Der Vorteil: Es werden keine extra Kosten, wie z.B. die erwähnten Zinsen oder Bearbeitungsgebühren fällig.

Anbieter von Restschuldversicherungen finden Sie im Internet. Selbstverständlich steht Ihnen auch in dieser Frage Ihr kompetentes Maxxkredit-Team mit Rat und Tat zur Seite

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Die Finanzkrise im Spiegel der Öffentlichkeit

Freitag 7. November 2008 von admin

Nun ist sie also da, die Finanzkrise und das Urteil der Öffentlichkeit ist schnell gesprochen. Die Gier der Finanzinstitute und ein allgemeines Marktversagen wurden schnell als die Ursachen ausgemacht. Die weltweit geplanten und bereits durchgeführten staatlichen Rettungsmodelle sollen nun die „Karre aus dem Dreck ziehen“.

Doch ist  dem wirklich so? Liegen die Ursachen nicht viel tiefer und haben nicht auch die „Retter“ einen Großteil der Schuld an der Misere zu tragen? Wie sonst kann man es sich erklären, dass über alle politischen Grenzen hinweg, innerhalb weniger Tage weltweit Rettungspakete von mehr als 2 Billionen !! Euro zustande kamen. Glaubt wirklich irgend jemand, dass die Politik dazu bereit wäre, wenn sie nicht einen Riesenanteil an dieser Krise hätte? Man kann, ja man muss sogar, das Versagen der Banken anprangern. Es wäre jedoch fatal zu glauben, dass die politischen Führer ohne Schuld wären. Beleuchten wir diese Geschichte doch mal genauer:

Die Finanzkrise entstand aus einer politisch motivierten, US-amerikanischen Immobilienblase. Der Traum vom eigenen Heim stellte schon immer ein Hauptziel der US-Politik dar. In den vergangenen Jahren schien, dank zusätzlicher staatlicher Vorgaben und neuen Finanzierungsinstrumenten der Banken,  dieses Ziel zu gelingen. Die nötigen Kredite konnten weltweit, somit auch in Deutschland, beschafft und abgesichert werden. Zwischen 1997 und 2005 verdoppelte sich das Immobilienpreisniveau in den USA. Allein schon wegen der zu erwartenden Wertsteigerungen der Immobilien rechnete sich die Kreditvergabe. Doch, ähnlich wie in einem Schneeballsystem, ist irgendwann ein Ende in Sicht. Die Zinsen begannen zu steigen, Arbeitslosigkeit, Scheidungen und die in den USA üblichen niedrigen Löhne führten dazu, dass die Immobilienbesitzer ihre niedrigen Raten nicht mehr bezahlen konnten.

Verfolgt man heute in den Medien Berichte, wer damals alles Kredite bekommen hat, welche Einkommen zugrunde gelegt wurden und wie sich die Ratenzahlungen darstellten, kann man nur ungläubig mit dem Kopf schütteln. In  Deutschland sollte man jedoch mit diesem Kopfschütteln sehr vorsichtig sein, es ist noch nicht allzu lange her, als auch deutsche Banken abenteuerliche Projekte finanzierten (wem fällt da nicht der Name Schreiber ein?) und gerade nach der Wende in den neuen Bundesländern Milliarden DM verbrannten.

Doch zurück zur Politik der verfehlten Immobilienfinanzierungen. Die wegen Ihrer Beteiligung an der weltweiten Geldbeschaffung viel gescholtenen US-Investmentbanken Goldman Sachs, Morgan-Stanley, Lehmann Brothers usw. sind kein Produkt des normalen Marktes, sondern des in den USA 1933 erlassenen 2. Glass-Steagall-Gesetzes (Erläuterungen zu diesem Gesetz sind separat zu erlesen).

Die beiden größten US-Hypothekenbanken Freddie Mac und Fannie Mae sind staatlich geschützte Immobilienfinanzierungsgesellschaften.  Müssig zu erwähnen, daß ein Drittel der Vorstandsposten dieser beiden Banken gemäß der Weisung des US-Präsidenten besetzt werden. Natürlich kann man sich, wenn man als „staatlich geschützter“ Finanzierer auftritt, weltweit Milliarden Dollar problemlos borgen. Da Freddie und Fannie mehr als 50 Prozent der US-Immobilienkredite finanziert hatten konnten sie den Trend, für jetzt ebenfalls in Schieflage geratene Banken, setzen.

Trotz alledem wäre der Traum von der eigenen Immobilie für viele US-Bürger nicht zu realisieren gewesen. Grund: Die übliche Anzahlung von 20 Prozent des Kaufpreises. Und auch hier griff wieder die Politik „helfend“ ein. Seit Mitte der 90er Jahre wurden Freddie und Fannie politisch bedrängt, auch gänzlich auf Anzahlungen zu verzichten und anderen Banken zunehmend Kredite ärmerer Bevölkerungsschichten abzukaufen. Im Gegenzug dafür erhielten Freddie und Fannie wegen der Staatsgarantie sehr günstige Kredite, deren Zinsvorteil sie an die Kunden weitergeben konnten, was ja eigentlich nicht schlecht ist. Die US-Zentralbank senkte bis Mitte 2003 ihren Leitzins auf 1,0 Prozent, eigentlich unvorstellbar, und erleichterte noch zusätzlich eine Kreditaufnahme.

Durch den Community Reinvestment Act wurden US-amerikanische Banken bereits seit 1977 gezwungen, Darlehen auch an eigentlich kreditunwürdige Personen zu vergeben (Antidiskriminierung). Im Jahr 1999 senkte Fannie Mac nochmals diese Voraussetzungen. Zu allem Überfluss verführt das US-Steuerrecht geradezu Immobilienkredite aufzunehmen, da Kreditzinsen für selbstgenutztes Wohneigentum von der Einkommenssteuer abgesetzt werden können, in Deutschland und auch international absolut undenkbar.

Nimmt man alle Faktoren zusammen kann man nur zu dem Schluss kommen, dass diese regelrechte Aufforderung zur „Kreditparty“ definitiv von der Politik kam. Banken und Kunden sind dieser Aufforderung bedenkenlos gefolgt. Es erscheint geradezu lächerlich, wenn man sieht, dass ausgerechnet jene, welche die in Deutschland besonders betroffenen Banken (Bayern LB, Sachsen LB und IKB) eigentlich beaufsichtigen sollten, jetzt neue politische Regulierungen auf den Weg bringen. Politische Misswirtschaft und unsägliche Gier haben sich gesucht und gefunden. Ausbaden müssen es, wie so oft, die Kleinen. Hat mal irgendjemand den Rentner gefragt, ob er seine letzten Ersparnisse, welche er in, von seinem „Bankberater“ empfohlene, Lehman-Zertifikate gesteckt hat, wiederhaben möchte? Uns ist kein Fall bekannt.

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Pyramidenspiel bringt hohe Verluste

Dienstag 4. November 2008 von admin

Es klang verlockend, was Peter S. (Name geändert) von seinem Bekannten erfuhr. Einmal 5.000,-Euro einzahlen und ca. 9 Monate später 40.000,-Euro kassieren. Nach dem Besuch einer Veranstaltung in einem größeren Ort in Sachsen-Anhalt war Peter S. klar – hier konnte er seine finanziellen Probleme mit seiner kleinen Firma auf einen Schlag lösen.

In den nächsten Tagen borgte er sich von seiner Verwandtschaft die benötigten 5.000,-Euro und fuhr wenige Tage darauf mit seinem Bekannten in einen bayerischen Ort. Hier wurde das Geld dann im Rahmen einer Veranstaltung an einen in der Hierarchie über ihn stehenden “verschenkt”. Essen und Trinken gab es für Peter S. bei dieser Veranstaltung selbstverständlich umsonst.

Zurück in seiner Heimat kamen Peter S. erste Bedenken, denn es gestaltete sich keineswegs einfach zwei neue Leute zu gewinnen, welche ihm unterstrukturiert werden sollten, zumal diese ebenfalls jeweils 5.000,-Euro “verschenken” mussten. Mittlerweile sind mehrere Monate vergangen. Peter S. wartet nach wie vor auf neue Teilnehmer an dem “Schenkkreis”. Von seinem Bekannten, welcher ihm übrigens versicherte, dass er sein Geld wieder erhalten werde, falls er keine zwei neuen Mitglieder werben hat er bisher nichts wieder gehört.

Ach so, Sie fragen sich, was mit dem Geld von Peter S. ist. Nun, das können Sie sich wohl denken. Peter S. hat jetzt viel Zeit zum nachdenken. Seine Firma gibt es nicht mehr…

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